Stadtmuseum Oldenburg

Stadtmuseum Oldenburg

Das Stadtmuseum Oldenburg ist vor über 100 Jahren aus der privaten Kunst- und Geschichtssammlung des Kunstliebhabers und Mäzens Theodor Francksen (1875-1914) entstanden. Es besteht aus drei miteinander verbundenen Stadtvillen aus der Gründerzeit und einem Sonderausstellungsbereich. In den Villen mit ihren fast 40 historischen Räumen kann man auf den Spuren des Museumsgründers wandeln und die Kunst und Kulturgeschichte des 17. bis 20. Jahrhunderts erleben. In der stadtgeschichtlichen Sammlung erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie aus der kleinen Siedlung Oldenburg eine herzogliche Residenzstadt wurde. Die Sonderausstellungen legen den Fokus auf Themen der Kultur- und Stadtgeschichte und der Bildenden Kunst.
Wie das Museum selbst sich mit der Geschichte der Stadt und der Region Oldenburg befasst, spiegelt auch die Münz- und Medaillensammlung diese wider. Darüber hinaus ist sie durch den Museumsstifter Theodor Francksen geprägt, dessen gelebtes Bildungsbürgertum des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts Grundstein des Stadtmuseums ist. Vermutlich noch durch Theodor Francksen, der eine Begeisterung für die Antike hegte und auch eine Antikensammlung zusammengetragen hat, kamen einige – wenn auch wenige – römische Münzen in die Sammlung des Stadtmuseums. Der Schwerpunkt der Münz- und Medaillensammlung liegt in der Zeit zwischen der Mitte des 17. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts.
Graf Anton Günther (1583-1667) war der erste, der nach langer Zeit ohne eigene Prägetätigkeit wieder für Oldenburger Prägungen sorgte, auch wenn diese in Jever geschlagen wurden. Das Stadtmuseum Oldenburg besitzt aus jeder Prägeepoche seit der Zeit Graf Anton Günthers Münzen. Aber nicht nur Münzen, sondern auch Medaillen befinden sich in der Sammlung des Hauses. Die frühesten Stücke dienen der Huldigung des Hauses Oldenburg auf dem königlich dänischen Thron. Besonders hervorzuheben sind dabei die Medaillen zum 300jährigen Thronjubiläum. Die Münz- und Medaillensammlung des Stadtmuseums Oldenburg stellt jedoch in erster Linie die Prägetätigkeiten des Großherzogtums Oldenburg (1815-1918) dar. So beinhaltet sie nicht nur nahezu alle Münzen des Großherzogtums, sondern auch im Bereich der Medaillen Stücke aus der großherzoglichen Goldschmiede Bernhard Knauer. Daneben befinden sich auch Notgeldmünzen, Markstücke und andere historische Münzen und Medaillen im Bestand.
Die Münz- und Medaillensammlung des Stadtmuseums Oldenburg besteht vorwiegend aus Stücken, die eng mit der Identität Oldenburgs verwoben sind. Diese Sammlung möchte das Stadtmuseum über das Portal KENOM einem numismatisch und kulturhistorisch interessierten Publikum zugänglich machen.

Adresse:


Stadtmuseum Oldenburg
Am Stadtmuseum 4-8
26121 Oldenburg
Telefon: +49 441-2352881
stadtmuseum@stadt-oldenburg.de
www.stadtmuseum-oldenburg.de

Jahrhunderte der Objekte

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